Allgemeine Geschäftsbedingungen
- Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen
MiraMikosch Fotografie, MiraMikosch (im Folgenden „Anbieter“) und Kund:innen über den Kauf und die Nutzung von Online-Selbstlernkursen sowie sonstigen digitalen Inhalten, wie sie auf der Website des Anbieters dargestellt sind.
Abweichende Geschäftsbedingungen der Kund:innen werden nicht anerkannt, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich zu.
- Leistungen des Anbieters, Kursbeschreibung
Der Anbieter bietet digitale Inhalte, insbesondere Online-Selbstlernkurs(e) im Bereich Fotografie/Portrait an. Art und Umfang der jeweiligen Leistung ergeben sich aus der zugehörigen Kursbeschreibung auf der Website des Anbieters.
Der Selbstlernkurs „faceyourface“ besteht aus vorproduzierten digitalen Inhalten (z.B. Video-Lektionen, PDF-Unterlagen, Workbooks sowie ggf. ergänzende Materialien). Der Kurs richtet sich an volljährige Kund:innen und dient der kreativen und persönlichen Weiterentwicklung im Bereich Fotografie und Selbstportrait. Es wird kein staatlich anerkannter oder berufsqualifizierender Abschluss vermittelt und kein bestimmter Erfolg (z.B. Anzahl verkaufter Shootings, Umsatzsteigerungen, Sichtbarkeitserfolge) geschuldet.
Der Kurs wird als reiner Selbstlernkurs ohne vertraglich geschuldete Lernstandskontrollen angeboten. Es finden keine verpflichtenden Prüfungen, Tests mit Bestehensanforderungen oder benotete Leistungen statt. Etwaige Aufgaben, Übungen oder Reflexionsfragen dienen ausschließlich der freiwilligen, eigenverantwortlichen Vertiefung durch den Kunden.
- Vertragspartner, Verbraucher / Unternehmer
Vertragspartner ist der in Ziffer 1 genannte Anbieter. Verbraucher:in ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Unternehmer:in ist eine natürliche oder juristische Person oder rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss des Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handelt.
- Vertragsschluss
Die Darstellung der Kurse auf der Website des Anbieters stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar, sondern eine Aufforderung an Kund:innen, ein Angebot abzugeben.
Kund:innen können über das auf der Website bereitgestellte Online-Bestellformular ein verbindliches Angebot abgeben. Nach Auswahl des Kurses, Eingabe der Daten und Auswahl der Zahlungsart geben sie durch Anklicken des Buttons „Jetzt kaufen“ / „Kostenpflichtig buchen“ ein rechtlich verbindliches Angebot auf Abschluss eines Vertrages über den ausgewählten Kurs ab.
Der Vertrag kommt zustande, wenn der Anbieter das Angebot bestellt.
- Preise und Zahlungsbedingungen
Es gelten die im Zeitpunkt der Bestellung auf der Website angegebenen Preise. Dabei handelt es sich um Gesamtpreise in Euro, die die gesetzliche Umsatzsteuer enthalten. Da die Leistung digital bereitgestellt wird, fallen keine Versandkosten an.
Die verfügbaren Zahlungsarten (z.B. Kreditkarte, PayPal, Google/Apple Pay über Stripe) werden im Bestellprozess angezeigt. Der Rechnungsbetrag ist mit Vertragsschluss sofort fällig.
- Bereitstellung des Kurses, Zugangsdauer, technische Voraussetzungen
Nach vollständiger Bezahlung der Kursgebühr erhält der Kunde Zugang zum Selbstlernkurs über die Online-Lernplattform des Anbieters. Der Zugang wird für einen Zeitraum von 12 Monaten ab Freischaltung gewährt. Innerhalb dieses Zeitraums kann der Kunde auf die Kursinhalte im eigenen Tempo zugreifen. Nach Ablauf der Zugangsdauer erlischt der Zugriff automatisch, ohne dass es einer gesonderten Kündigung bedarf.
Der Anbieter ist berechtigt, im Rahmen zumutbarer technischer und inhaltlicher Aktualisierungen Änderungen an Form und Inhalt des Kurses vorzunehmen, soweit der Kern des Kursangebots erhalten bleibt.
Für die Nutzung sind ein Internetzugang, ein aktueller Browser sowie ein geeignetes Endgerät (z.B. Computer, Tablet, Smartphone) erforderlich. Die Einhaltung der technischen Voraussetzungen liegt in der Verantwortung des Kunden. Der Anbieter haftet nicht für Störungen oder Ausfälle, die auf mangelnde Systemvoraussetzungen oder Verbindungsprobleme auf Seiten des Kunden zurückzuführen sind.
- Nutzungsrechte, Zugangsdaten
An den im Rahmen des Kurses bereitgestellten Inhalten (insbesondere Videos, Audios, PDFs, Texten, Fotos, Grafiken) erhält der Kunde ein einfaches, nicht übertragbares Recht zur persönlichen Nutzung für die Dauer der Zugangsdauer. Eine Nutzung zu anderen Zwecken, insbesondere eine Vervielfältigung, Verbreitung, öffentliche Zugänglichmachung oder Weitergabe an Dritte, ist ohne ausdrückliche schriftliche Zustimmung des Anbieters nicht gestattet.
Zugangsdaten sind geheim zu halten und dürfen nicht an Dritte weitergegeben werden. Der Anbieter ist berechtigt, bei Missbrauch oder bei begründetem Verdacht eines Missbrauchs (z.B. Weitergabe der Zugangsdaten, Account-Sharing) den Zugang zum Kurs vorübergehend oder dauerhaft zu sperren. Weitergehende Ansprüche, insbesondere auf Unterlassung und Schadensersatz, bleiben vorbehalten.
- Kein Fernunterricht, kein Erfolgsschulden
Es wird kein Fernunterricht im Sinne des Fernunterrichtsschutzgesetzes angeboten. Der Kurs umfasst keine vertraglich geschuldeten Lernstandskontrollen, Prüfungen oder zertifizierten Abschlüsse im Sinne des FernUSG.
Der Anbieter erbringt seine Leistungen mit größtmöglicher Sorgfalt. Ein bestimmter Erfolg (z.B. fotografische, berufliche, wirtschaftliche Ergebnisse) wird jedoch nicht geschuldet und hängt wesentlich vom eigenverantwortlichen Einsatz des Kunden ab.
- Widerrufsrecht für Verbraucher und Erlöschen des Widerrufsrechts
Verbraucher:innen steht bei Verträgen über digitale Inhalte grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen ab Vertragsschluss zu. Die Einzelheiten ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung des Anbieters.
Bei digitalen Inhalten, die nicht auf einem körperlichen Datenträger geliefert werden (z.B. Online-Selbstlernkurs), erlischt das Widerrufsrecht vorzeitig, wenn
- der Anbieter mit der Ausführung des Vertrages begonnen hat (Freischaltung des Kurses), nachdem der Verbraucher ausdrücklich zugestimmt hat, dass der Anbieter vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Ausführung des Vertrages beginnt, und
- der Verbraucher seine Kenntnis bestätigt hat, dass er durch diese Zustimmung mit Beginn der Ausführung des Vertrages sein Widerrufsrecht verliert.
Im Bestellprozess holt der Anbieter daher die folgende Erklärung des Verbrauchers ein:
„Ich stimme ausdrücklich zu, dass der Anbieter vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Ausführung des Vertrages über digitale Inhalte (Freischaltung des Selbstlernkurses) beginnt. Mir ist bekannt, dass ich mit Beginn der Ausführung des Vertrages mein Widerrufsrecht verliere.“
- Mängelhaftung (Gewährleistung) und Haftung
Es gilt die gesetzliche Mängelhaftung für digitale Inhalte. Ansprüche von Unternehmer:innen verjähren innerhalb der gesetzlichen Fristen.
Der Anbieter haftet aus jedem Rechtsgrund uneingeschränkt
- bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit,
- bei vorsätzlicher oder fahrlässiger Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit,
- nach den Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes,
- im Umfang einer übernommenen Garantie, soweit eine solche ausdrücklich vereinbart wurde.
Bei einfach fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf) ist die Haftung des Anbieters auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Im Übrigen ist eine Haftung des Anbieters ausgeschlossen.
- Datenschutz
Der Umgang mit personenbezogenen Daten richtet sich nach der Datenschutzerklärung des Anbieters, die auf der Website unter [Link zur Datenschutzerklärung] abrufbar ist. Dort sind insbesondere Informationen zu Art, Umfang und Zweck der Datenverarbeitung sowie zu den Rechten der betroffenen Personen enthalten.
- Anwendbares Recht, Streitbeilegung
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit hierdurch nicht der gewährte Schutz durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, entzogen wird.
Der Anbieter ist weder verpflichtet noch bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen. Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS-Plattform) bereit, die unter https://ec.europa.eu/consumers/odr abrufbar ist.